Trainingsphase VI – Die letzten Testläufe vor dem grossen Event

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Trainingsphase VI – Rennspezifisches Training 2

Wie in der vorherigen Trainingsphase (Rennspezifisches Training 1) sieht mein Trainingsplan für 2017 in dieser Phase vor, möglichst rennspezifisch zu laufen, um mich möglichst optimal auf mein Hauptevent (Swiss Alps Endurance Run) vorzubereiten. Dazu gehören auch Testläufe. Zum einen der Nacht-Ultramarathon in Biel über 56 km, zum Sammeln grundlegender Rennerfahrung über Ultradistanzen und der Aletsch Halbmarathon als Bergtrail, für das Training im Gebirge und entsprechender Höhe.

  • 18 Laufeinheiten mit 337 km Strecke und 8’873 positiven Höhenmeter
  • 4 Schwimmeinheiten mit 13’100 m
  • 15 Yogaeinheiten (überwiegend 30 min morgens für die Beweglichkeit)
  • 1 – 2 mal die Woche Krafttraining nach dem morgendlichen Yoga
  • 2 Einheiten mit dem Rennrad und damit in Summe über 3 Stunden (50 km) zusätzliches Ausdauertraining

Zu den beiden Testrennen kommt noch das Lichtenstein Trailevent, an dem Judith und ich teilgenommen haben und das drei Tage im Zeichen des Trailrunnings stand.

RS2-Woche VI.1. – 89 km – Auffahrtswochenende in Lichtenstein

Judith und ich beim Start in Lichtenstein
Judith und ich beim Start in Lichtenstein

Mo: Erholung

Di: Erholung

Mi: 10 km Laufen

Do: 12 km Laufen

Fr: 22 km Laufen

Sa: 45 km Laufen

So: Erholung

In der 1. RS2-Woche bin ich 89 km mit 3’311 positiven Höhenmetern gelaufen. Es handelt sich dabei um die Auffahrtswoche, die im Zeichen des Lichtenstein Trailevent stand und am Samstag mit 45 km und ca. 2’000 Höhenmetern abschloss. Mit den Nachwirkungen der schweren Erkältung, die sowohl Judith als auch mich noch in der Woche davor fest im Griff hatte, war es nicht ganz ideal, aber dennoch ein tolles Wochenende, das mich wieder in meinen Trainingsplan zurückgeführt hat.

RS2-Woche VI.2. – 88 km – Lange Touren mit Steigung

Morgenlauf auf dem Weg zur Arbeit
Morgenlauf auf dem Weg zur Arbeit

Mo: 7 km Laufen + XT (Schwimmen)

Di: 10 km Laufen + XT (Schwimmen)

Mi: 14 km Laufen

Do: 20 km Laufen

Fr: 15 km Laufen

Sa: 22 km Laufen

So: Erholung

Die zweite Woche dieser Phase beginnt mit lockeren Läufen und  zwei Schwimmeinheiten, um den langen Lauf vom Wochenende in Lichtenstein zu verdauen. Dass ich dennoch auf 2’160 Höhenmeter komme, liegt an der zweiten Hälfte der Woche, die eher lange Einheiten mit Steigung beinhaltete, wie z. B. meine 20 km Tour zur Arbeit.

RS2-Woche VI.3. – 92 km – Der nächste Test: Bieler Nacht Ultramarathon

Ultra-Amigos vor dem Start
Ultra-Amigos vor dem Start

Mo: 14 km Laufen + XT (Radfahren)

Di: 14 km Laufen + XT (Schwimmen)

Mi: Erholung

Do: Erholung

Fr: 56 km Laufen

Sa: Erholung

So: 8 km Laufen

Etwas spontan, aber passend, habe ich mich dazu entschieden den Bieler 56er in mein Programm einzubauen, was eine tolle Erfahrung war. Allerdings ging diese Woche der Fokus auf die Steigung etwas verloren und die gerade mal 844 Höhenmeter, die ich erreicht habe, zeigen das auch ganz eindeutig.

RS2-Woche VI.E. – 69 km – Der letzte Test vorm Swiss Alps: Aletsch Halbmarathon

Aussicht auf den grössten Gletscher der Alpen
Aussicht auf den grössten Gletscher der Alpen

Mo: 13 km Laufen

Di: XT (Schwimmen)

Mi: 15 km Laufen + XT (Radfahren)

Do: 20 km Laufen

Fr: Erholung

Sa: Erholung

So: 21 km Laufen

Nach dem Nacht Ultra in Biel kommt die Erholungswoche sehr passend und die erste Hälfte laufe ich nur lockere und kurze Einheiten, kombiniert mit Crosstraining im Wasser und auf dem Rennrad. In der zweiten Hälfte mache ich mit 20 km einen mittellangen Lauf mit Steigung und dann am Sonntag der letzte Test: der Aletsch Halbmarathon, den ich mit 02:23 deutlich unter meiner Zielzeit beenden kann. Alles in allem komme ich so in der Erholungswoche immer noch auf 2’758 Höhenmeter.

Fazit

Das Lichtenstein Sky Race, der Bieler Nacht Ultra und der Aletsch Halbmarathon in dieser Phase waren gute Erlebnisse, die mir die Bestätigung geben, dass ich für kurze Ultra-Trails gut aufgestellt bin. Die Erfahrung bis 60 km ist da, die Höhenmeter schaffe ich. Nun stellt sich die Frage, ob ich den nächsten Schritt schaffe und mittlere Ultra-Trails mit Distanzen von 80 – 100 km schaffen werde. Die Untergrenze (80 km) davon werde ich im Juli testen. Doch davor kommt nun ersteinmal die Taper-Phase.

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