Tag-Archiv: Ultra-Training

Das kann doch nicht gesund sein, soviel Rennerei … So, oder so ähnlich hört sich immer mal wieder die Reaktion an, wenn Freunde oder Bekannte hören, was ich so mache. Für einige ist ein Marathon schon übertrieben, für andere sind Events über Ultra-Distanzen zumindest gesundheitlich fragwürdig, wenn nicht sogar grundweg schädlich. Und dann ein Wochenpensum, dass regelmässig 60, 70 Trainingskilometer übersteigt? Das muss doch zwangsläufig zu gesundheitlichen Problemen führen. Wer morgens gleich 10, 15 oder gar über 20 Kilometer rennt, kann doch nur noch kaputt und in der Leistungsfähigkeit eingeschränkt bei der Arbeit rumhängen. Meine persönliche Erfahrung sieht da ganz anders aus. Ich fühle mich fitter, leistungsfähiger und nehme an, dass ich seltener Krank bin, als früher zu Zeiten ohne die intensiven sportlichen Belastungen. Aber stimmt das auch? Und wenn es für mich stimmt, ist diese Erfahrung übertragbar? Auf meiner Suche nach Antworten bin ich auf die ULTRA-Study gestossen. Die…

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Ein guter Plan heute ist besser als ein perfekter Plan morgen (General Georg S. Patton) Das neue Jahr ist zwar schon ein paar Tage alt, aber diese Zeit habe ich verwendet, um meine Ideen für 2017 in einen konkreten Plan zu bringen, genauer gesagt einen Plan für mein Lauftraining aufzustellen. Die grundlegende Struktur dahinter folgt der simplen Formel 3 x Steigerung, 1 x Erholung. Also es gibt drei Wochen gesteigerte Umfänge, gefolgt von einer Woche mit geringen Umfängen zur Erholung. Diese Phasen mit vier Wochen folgen ihrerseits dem gleichen Rhythmus. Auf drei Phasen (von je 3+1 Wochen) mit aufbauendem Training folgt eine Phase mit reduziertem Umfang. Eingebettet in diese Struktur liegen in der ersten Jahreshälfte einige Testläufe, die ich, wenn möglich, nutzen möchte um mein Training zu überprüfen. Mein Ziel ist es in diesem Jahr 3 – 5 Ultramarathons zu laufen, davon 2 oder 3 mit Distanzen über 70 km, was…

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Noch 5 Wochen (!) bis zum Aletschhalbmarathon Es ist der 21. Mai und nein, es sind keine 6.5 Wochen mehr bis zum nächsten grösseren Test für mich in diesem Jahr. In nur 5 Wochen werde ich am Alteschhalbmarathon starten. Für die Vorbereitung auf dieses Event, ebenso wie für meinen Hauptevent in 2016, den Eiger Ultra Trail (E51) am 16. Juli möchte ich natürlich möglichst viel in den Bergen trainieren. Wie bei den Krokussen, die überall anfangen sich ihren Weg durch den Schnee zu bahnen, sage ich mir, irgendeiner muss ja mal der Erste sein. Der Erste, der sich auf den noch zum Teil verschneiten Wegen auf macht zu rennen, bin ich allerdings wohl doch nicht. Zuviele andere Spuren finde ich im Schnee. Ab ca 2’000 Meter üNN liegt an vielen geschützten Stellen noch Schnee und dort, wo dieser Schnee vorher vom Wind und Wetter zu grösseren Haufen zusammengeschoben wurde, kann auch…

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