Crazy’s Blog

Stimmts? Wer viel trainiert, der tut seiner Gesundheit was Gutes. In meinem letzten Block Ultra-Running und gesundheitliche Probleme habe ich mich bereits mit dem Zusammenhang von Gesundheit und hohen Trainingsumfängen im Laufsport auseinandergesetzt. Das Fazit dort: Wer viel läuft, hat statistisch gesehen eine hohe Wahrscheinlichkeit, gesünder als der Durchschnittsbürger zu sein. Grundsätzlich stimmt hier der Spruch Viel hilft viel sehr wohl. Trotzdem hält sich in der breiten Masse die Meinung, wer viel läuft, oder es grundsätzlich mit der Fitness übertreibt, der schädigt sich mehr, als Gutes für die eigene Gesundheit zu tun. Warum ist das so? Und, stimmt das überhaupt? Ich sehe zwei Ursachen für dieses Verhalten: Die Leute hängen lieber bequem auf dem Sofa rum und rechtfertigen ihr eigenes Verhalten damit, dass sie das von Fitnessenthusiasten und Ausdauerfreaks schlechtreden. Informationen, die Punkt 1 unterstützen, werden aufgesaugt und mit grossem Elan unhinterfragt verbreitet. Eine Informationsquelle dieser Art war der Beitrag Running and…

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Das kann doch nicht gesund sein, soviel Rennerei … So, oder so ähnlich hört sich immer mal wieder die Reaktion an, wenn Freunde oder Bekannte hören, was ich so mache. Für einige ist ein Marathon schon übertrieben, für andere sind Events über Ultra-Distanzen zumindest gesundheitlich fragwürdig, wenn nicht sogar grundweg schädlich. Und dann ein Wochenpensum, dass regelmässig 60, 70 Trainingskilometer übersteigt? Das muss doch zwangsläufig zu gesundheitlichen Problemen führen. Wer morgens gleich 10, 15 oder gar über 20 Kilometer rennt, kann doch nur noch kaputt und in der Leistungsfähigkeit eingeschränkt bei der Arbeit rumhängen. Meine persönliche Erfahrung sieht da ganz anders aus. Ich fühle mich fitter, leistungsfähiger und nehme an, dass ich seltener Krank bin, als früher zu Zeiten ohne die intensiven sportlichen Belastungen. Aber stimmt das auch? Und wenn es für mich stimmt, ist diese Erfahrung übertragbar? Auf meiner Suche nach Antworten bin ich auf die ULTRA-Study gestossen. Die…

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Neue Saison – neue Herausforderungen Nachdem meine Saison 2018 in vielen Teilen nicht so gelungen ist, wie ich es geplant hatte, geht es nun an die Planung der kommenden Laufsaison. 2018 wurde überschattet von zweimal zwei Wochen Grippe im Frühjahr und dem damit einhergehenden geringen Trainingsvolumen beim Grundlagentraining. Das hat sich für mich merklich durchgezogen bis etwa zur Mitte des Jahres. Schöne Läufe oder Triathlons hat es trotzdem gegeben. In Innsbruck habe ich die Marke der 85 km geknackt und in Zürich habe ich meinen ersten IRONMAN gefinished. Ebenfalls werden mir Schwarzach und der Helveticman in besonderer Erinnerung bleiben. Da mein Debüt über die 100 km Distanz beim Swiss Alps wegen Rennabbruch leider nicht geklappt hat, bleibt diese Distanz weiterhin eine offene Herausforderung. Trotzdem, oder gerade deswegen, werde ich mir für 2019 ein ganz neues, erneut grosses Ziel setzen: mein erster 100 Meiler. Die 100 Meilen, bzw. 160 Kilometer sind für…

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Vom geplanten Highlight zur Enttäuschung Eins der Highlights dieses Jahres sollte meine Teilnahme am SA100 im Wallis, am Samstag dem 01. September, werden. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt. Bereits am Freitag zog Regen auf und es hat auch am Renntag vom Start um 06:00 morgens an geregnet. Zunächst nur leicht, aber dennoch kontinuierlich. Ein echtes Problem hat das Wetter für mich persönlich nicht dargestellt. In den Höhenlagen, wie z. B. auf dem Saflischpass, hat es sogar leicht geschneit und ein starker, böiger Wind hat die Wolkenfetzen und den Nebel durch die Berglandschaft getrieben. Dadurch war es extrem schwer, die Markierungen zu finden und auf dem Weg zu bleiben. Auch das stellte mich nicht vor eine besondere Herausforderung, da ich den gesamten Track auf meiner GPS-Uhr hatte und damit weitgehend von den Markierungen unabhängig war. Nach etwas mehr als der Hälfte der geplanten Strecke von 100 km komme ich am…

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Die Magischen Zahlen – 3.8 / 180 / 42.2 Ein weiterer Meilenstein des Jahres: mein erster IRONMAN über die volle Distanz. Ein Abenteuer der besonderen Art … 3.8 km Schwimmen – 180 km Radfahren – 42.2 km Laufen, die magischen Zahlen addieren sich zu einem Event der Superlative auf, für das ich mir das Ziel gesetzt habe unter 12 Stunden zu bleiben. Meine Vorbereitung beinhaltetet die Teilnahme an einem Triathlon über die olympische Distanz (Triathlon Rheinfelden), einer Halbdistanz  (IRONMAN 70.3 in Rapperswil) und einem extrem Triathlon, ebenfalls im Format einer Mitteldistanz (HELVETICMAN). Alles in allem sind aber diese Vorbereitung und der IRONMAN selbst teil meines Trainings für den diesjährigen Swiss Alps 100, wo ich über die Distanz von 100 km laufen werde. Trotzdem ist die Teilnahme an einem Langdistanztriathlon natürlich ein ganz besonderes Highlight. Anreise, Registrierung und Einchecken Mit einem Event, mehr oder weniger direkt vor der Haustür, ist die Logistik drumherum ganz…

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HELVETICMAN – Mid Extrem Triathlon „Erlebe die Wunder der Schweiz in der ersten Austragung“, sagt der Organisator des HELVETICMAN Triathlon Mid Xtreme. Die Herausforderung oder das Besondere an diesem Event: nach den klassischen 1’900 m Schwimmen geht es auf einen 86 km langen Radkurs, der mit 3’120 Höhenmetern gespickt ist. Der Wechsel auf die Laufstrecke erfolgt dann entsprechend bei der Bergstation von Melchsee-Frutt, von wo aus es auf die 24 km lange Laufstrecke geht, die ihrerseits mit 960 Höhenmetern glänzt. Laut Veranstalter ist der Lauf einer „der höchstgelegenen in einem Triathlon weltweit“ Dieser Triathlon ist ein weiteres besonderes Abenteuer und ich bin froh kurzfristig davon erfahren zu haben und Anfang Juli teilnehmen zu können. Nach meiner ersten Halbdistanz in Rapperswil im Juni ist das doch genau die Herausforderung, die mich auf die Strapazen drei Wochen später beim IRONMAN in Zürich am 29. Juli vorbereiten sollte. Racebriefing in Stansstad Sehr angenehm…

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Landschaftsmarathon und Bergtrailevent Der Montafon Arlberg Marathon wirbt mit einer landschaftlich reizvollen Strecke durch das Natura 2000 Gebiet Verwall. Dabei müssen die Teilnehmer 1’600 Höhenmeter überwinden. Vom Start in Silbertal auf 886 Metern geht es auf einem 18 Kilometer langen Anstieg auf der Forststraße zur Oberen Fresch Alpe auf 1’890 Metern, bevor anschließend mit dem Silbertaler Winterjöchle der höchste Punkt des Marathons auf 1’945 Metern erreicht wird. Dann geht es zum Ziel in Sankt Anton auf 1’300. Eher spontan entschliesse ich mich dazu bei diesem Event zu starten, da ich zu dem Schluss gekommen bin, dass mir in meiner Vorbereitung auf den Swiss Alps 100 noch Trailkilometer und Höhenmeter fehlen – und weil es ein schöner Lauf zu werden verspricht. Mir scheint, es handelt sich bei diesem Landschaftsmarathon mehr um einen Geheimtipp, es stehen 240 Teilnehmer auf der Startliste für den Marathon. Nach den Massenevents beim Aletsch-Halbmarathon oder dem IRONMAN in Rapperswil eine…

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Zum dritten Mal dabei – Platz 33 Dies ist meine dritte Teilnahme am Aletsch-Halbmarathon. Nachdem ich 2017 in 2:23 finishen konnte, habe ich mir die Zielmarke für 2018 etwas höher gelegt: 2:15 sollten es werden. Ein ehrgeiziges Ziel, das ich aber bei guter Vorbereitung durchaus schaffen können sollte. Leider hapert es dieses Jahr genau an dieser Vorbereitung und zu guter letzt lande ich bei der Einteilung im letzten Startblock. Ob ich einen Fehler beim Anmelden gemacht habe, oder ob der Fehler bei Data Sport liegt weiss ich nicht, ist aber auch unerheblich. Mit 2:27:15 lande ich auf dem 33 Platz in meiner AK bzw. auf Platz 393 der Gesamtwertung. Das lief im Vorjahr etwa 5 Minuten besser. Alles wie gehabt Interessantes oder Neues gibt es aus meiner Sicht zur 33. Ausgabe des Events nicht zu schreiben, nichts, was ich nicht schon in den beiden früheren Ausgaben zu diesem Lauf (2016, 2017)…

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Jubiläum in Schwarzach 2018 ist für die Veranstalter um Fredl Zitzenbacher des Schwarzacher Lauffests ein Jubiläumsjahr. Zum 20. Mal findet es statt und somit ist auch für den Schwarzach Trail Salzburgerland 2018 ein besonderes Jahr. Die Jubiläumsrunde führt über 84 km und 6 Gipfel, wenn man denn möchte. Ich freu mich besonders dabei sein zu dürfen, da ich die Anmeldung für 2017 verpasst hatte und auch 2108 die auf 300 limitierte Anzahl Startplätze schnell vergeben waren. Racebriefing am Vorabend Am Vorabend des Laufs erfolgt die Startnummernausgabe und es gibt das obligatorische Racebriefing. Ich möchte gern die als K84 ausgeschriebene Jubiläumsrunde laufen und mein Plan sieht vor, dass ich dafür etwa 13 Stunden benötigen sollte. Der Startschuss fällt um 05:00. Für mich bedeutet das, dass ich kurz vor 12:00 am Mittag die erste Runde (K47) absolviert haben und gegen 18:00 im Ziel sein sollte. Beim Briefing informiert Fredl, dass jeder selbst…

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70.3 – Triathlon Halbdistanz Dieses Event ist Teil eines ganz besonderen Abenteuers für mich. In diesem Jahr möchte ich meinen ersten waschechten IRONMAN machen. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Langdistanz bin ich bei der Halbdistanz in Rapperswil – IRONMAN 70.3 Rapperswil-Jona Switzerland – gestartet. Konkret bedeutet das: 1.9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21.1 km Laufen. Nach meinem Debüt auf der Olympischen Distanz im Mai mein zweiter Triathlon überhaupt. Einchecken am Vortag IRONMAN ist ein gut geöltes Unternehmen und entsprechend professionell organisiert ist der ganze Event. Am Vortag reisen Judith und ich an. Die Parkplätze sind schnell gefunden und die Beschilderung lotst uns zuverlässig zur Registrierung. Die Registrierung selbst ist kurz und bündig. Einzig, dass ich den Athletenrucksack nicht direkt erhalte, sondern dafür ins Village muss, wo die ganzen Zubehör- und sonstigen Anbieter ihre Zelte aufgeschlagen haben, finde ich etwas unglücklich. So wird vermutlich sichergestellt, dass jeder Teilnehmer auch…

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