Kategorienarchiv: Tales from the Trails

Neue Saison – neue Herausforderungen Nachdem meine Saison 2018 in vielen Teilen nicht so gelungen ist, wie ich es geplant hatte, geht es nun an die Planung der kommenden Laufsaison. 2018 wurde überschattet von zweimal zwei Wochen Grippe im Frühjahr und dem damit einhergehenden geringen Trainingsvolumen beim Grundlagentraining. Das hat sich für mich merklich durchgezogen bis etwa zur Mitte des Jahres. Schöne Läufe oder Triathlons hat es trotzdem gegeben. In Innsbruck habe ich die Marke der 85 km geknackt und in Zürich habe ich meinen ersten IRONMAN gefinished. Ebenfalls werden mir Schwarzach und der Helveticman in besonderer Erinnerung bleiben. Da mein Debüt über die 100 km Distanz beim Swiss Alps wegen Rennabbruch leider nicht geklappt hat, bleibt diese Distanz weiterhin eine offene Herausforderung. Trotzdem, oder gerade deswegen, werde ich mir für 2019 ein ganz neues, erneut grosses Ziel setzen: mein erster 100 Meiler. Die 100 Meilen, bzw. 160 Kilometer sind für…

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Vom geplanten Highlight zur Enttäuschung Eins der Highlights dieses Jahres sollte meine Teilnahme am SA100 im Wallis, am Samstag dem 01. September, werden. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt. Bereits am Freitag zog Regen auf und es hat auch am Renntag vom Start um 06:00 morgens an geregnet. Zunächst nur leicht, aber dennoch kontinuierlich. Ein echtes Problem hat das Wetter für mich persönlich nicht dargestellt. In den Höhenlagen, wie z. B. auf dem Saflischpass, hat es sogar leicht geschneit und ein starker, böiger Wind hat die Wolkenfetzen und den Nebel durch die Berglandschaft getrieben. Dadurch war es extrem schwer, die Markierungen zu finden und auf dem Weg zu bleiben. Auch das stellte mich nicht vor eine besondere Herausforderung, da ich den gesamten Track auf meiner GPS-Uhr hatte und damit weitgehend von den Markierungen unabhängig war. Nach etwas mehr als der Hälfte der geplanten Strecke von 100 km komme ich am…

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Landschaftsmarathon und Bergtrailevent Der Montafon Arlberg Marathon wirbt mit einer landschaftlich reizvollen Strecke durch das Natura 2000 Gebiet Verwall. Dabei müssen die Teilnehmer 1’600 Höhenmeter überwinden. Vom Start in Silbertal auf 886 Metern geht es auf einem 18 Kilometer langen Anstieg auf der Forststraße zur Oberen Fresch Alpe auf 1’890 Metern, bevor anschließend mit dem Silbertaler Winterjöchle der höchste Punkt des Marathons auf 1’945 Metern erreicht wird. Dann geht es zum Ziel in Sankt Anton auf 1’300. Eher spontan entschliesse ich mich dazu bei diesem Event zu starten, da ich zu dem Schluss gekommen bin, dass mir in meiner Vorbereitung auf den Swiss Alps 100 noch Trailkilometer und Höhenmeter fehlen – und weil es ein schöner Lauf zu werden verspricht. Mir scheint, es handelt sich bei diesem Landschaftsmarathon mehr um einen Geheimtipp, es stehen 240 Teilnehmer auf der Startliste für den Marathon. Nach den Massenevents beim Aletsch-Halbmarathon oder dem IRONMAN in Rapperswil eine…

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Zum dritten Mal dabei – Platz 33 Dies ist meine dritte Teilnahme am Aletsch-Halbmarathon. Nachdem ich 2017 in 2:23 finishen konnte, habe ich mir die Zielmarke für 2018 etwas höher gelegt: 2:15 sollten es werden. Ein ehrgeiziges Ziel, das ich aber bei guter Vorbereitung durchaus schaffen können sollte. Leider hapert es dieses Jahr genau an dieser Vorbereitung und zu guter letzt lande ich bei der Einteilung im letzten Startblock. Ob ich einen Fehler beim Anmelden gemacht habe, oder ob der Fehler bei Data Sport liegt weiss ich nicht, ist aber auch unerheblich. Mit 2:27:15 lande ich auf dem 33 Platz in meiner AK bzw. auf Platz 393 der Gesamtwertung. Das lief im Vorjahr etwa 5 Minuten besser. Alles wie gehabt Interessantes oder Neues gibt es aus meiner Sicht zur 33. Ausgabe des Events nicht zu schreiben, nichts, was ich nicht schon in den beiden früheren Ausgaben zu diesem Lauf (2016, 2017)…

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Jubiläum in Schwarzach 2018 ist für die Veranstalter um Fredl Zitzenbacher des Schwarzacher Lauffests ein Jubiläumsjahr. Zum 20. Mal findet es statt und somit ist auch für den Schwarzach Trail Salzburgerland 2018 ein besonderes Jahr. Die Jubiläumsrunde führt über 84 km und 6 Gipfel, wenn man denn möchte. Ich freu mich besonders dabei sein zu dürfen, da ich die Anmeldung für 2017 verpasst hatte und auch 2108 die auf 300 limitierte Anzahl Startplätze schnell vergeben waren. Racebriefing am Vorabend Am Vorabend des Laufs erfolgt die Startnummernausgabe und es gibt das obligatorische Racebriefing. Ich möchte gern die als K84 ausgeschriebene Jubiläumsrunde laufen und mein Plan sieht vor, dass ich dafür etwa 13 Stunden benötigen sollte. Der Startschuss fällt um 05:00. Für mich bedeutet das, dass ich kurz vor 12:00 am Mittag die erste Runde (K47) absolviert haben und gegen 18:00 im Ziel sein sollte. Beim Briefing informiert Fredl, dass jeder selbst…

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IATF18 – K85 Die österreichische Alpenmetropole Innsbruck bietet seit einigen Jahren mit dem IATF zwei Tage Laufvergnügen über Distanzen von 15 km bis 85 km an. Im April 2018 durfte ich beim K85 starten, einer Strecke von 85.8 km mit je 3’600 m Aufstieg und Abstieg. Gestartet und gefinished wird in der Innenstadt von Innsbruck. Die besondere Herausforderung kann hier ggf. das Wetter werden. Und so kam es in diesem Jahr dann auch, dass der Veranstalter aus Sicherheitsgründen die Streckenführung anpassen musste. Der viele Schnee im Winter und das aktuell warme Wetter führten zu einer erhöhten Lawinengefahr bei einigen Passagen. Kurzfristig musste daher umgeplant und die Strecke angepasst werden – sicherlich eine immense Aufgabe für den Veranstalter –  für die Sicherheit der Läufer aber ein Muss. Racebriefing am Vorabend Am Freitag stehen die Ausgabe der Startnummer und das obligatorische Racebriefing auf meinem Programm. Daneben kann man sich auf der Expo…

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Marathon Deutsche Weinstrasse Alle zwei Jahre nur findet der Marathon Deutsche Weinstrasse statt. Neben den Besonderheiten wie Riesling-Schwamm und Dusche, die an einigen der Verpflegungsposten angeboten werden, ist dieser Marathon auch ein Lauf in meine Vergangenheit. Die Strecke führt durch Weisenheim am Berg, wo ich gewohnt und die Grundschule besucht habe, es geht durch Grünstadt, wo ich aufs Gymnasium gekommen bin und durch Bad Dürkheim, der Heimat des weltgrössten Weinfests. In aller erster Linie präsentiert sich dieser Marathon als Erlebnislauf. Perfekt organisiert und mit den durchlaufenen Ortschaften abgestimmt, haben die Veranstalter sichergestellt, dass man nichts negatives erleben muss. Über weite Teile führt die Strecke über die Deutsche Weinstrasse, auch wenn dafür die Bundesstrasse 271 für die gesamte Dauer der Veranstaltung gesperrt werden muss. Aber der Reihe nach … In 3:56 auf Platz 28 in der AK M50 Auf Grund meiner grippe- und entzündungsbedingten Krankheitsausfälle in den ersten drei Monaten des…

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Ungünstiger Start im Januar Nach einer langen Erholungsphase Ende 2017 und grossen Zielen für 2018 waren meine Motivation und Entschlossenheit ein umfangreiches Grundlagentraining mit vielen Kilometern zu absolvieren gross. Leider hat mich bereits in der ersten Januarwoche eine stramme Erkältung aus dem Takt gebracht. So kommt es, dass ich gerade mal 115 Laufkilometer am Ende des Monats in den Beinen hatte. Auf dem Fahrrad kommen dann nochmal 265 Kilometer dazu und eine Einheit Schwimmtraining. Alles in allem deutlich weniger als ich mir vorgenommen hatte. Schwacher Februar Nach dem schlechten Start im Januar ging es dann in sportlicher Hinsicht im Februar genauso schwach weiter. Es waren gerade mal 108 Laufkilometer, 181 Kilometer mit dem Rad und beim Schwimmen war ich gleich gar nicht mehr. Meine Motivation war dahin und Zweifel, zumindest an Teilen meiner Ziele in der ersten Jahreshälfte, kamen auf. Vielleicht kann ich mich mit dieser Vorbereitung durch einen Marathon…

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Erholung, Erholung und nochmals Erholung Nach den Anstrengungen der langen Läufe im Juli nehme ich mir zwei bis drei Monate Zeit um zu Regenerieren. Schliesslich bin ich gerade meine beiden ersten Ultras mit ca. 80 km Distanz und etwa 3’000 positiven Höhenmetern gelaufen. Dabei bedeutet Regeneration natürlich nicht nichts zu tun und gar nicht zu trainieren, aber eben reduziert und eher planlos nach Lust und Laune. Erholung durch Crosstraining Die Wochen im August und die erste Hälfte des September sind geprägt durch wenige kurze (6 – 8 km) Läufe einige Schwimmeinheiten und durch meine Radtouren zur Arbeit (ca. 16 km je Richtung). Dazu kommen regelmässige Yogaeinheiten, gelegentliches Krafttraining und Stretching. Alles in allem sehr ereignislos aber erholsam. Erholung durch Ferien Ende September geht es dann für vier Wochen in die Ferien. Mit dabei: Laufschuhe und Mountainbike. Ziel: französische und spanische Pyrenäen, französische Atlantikküste und die Auvergne. Hier gibt es durchaus wieder…

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Trainingsphase VIII – Eine erweiterte Rennphase Die vorhergehende Trainingsphase schloss mit dem Swiss Alps Endurance Run ab und mit 80 km ist dieser Lauf garantiert einer der Höhepunkte in diesem Jahr und das erste mal, dass ich überhaupt so eine Distanz gelaufen bin. Trotzdem habe ich mich Anfang Jahr für einen zweiten langen Ultra registriert: Swissalpine Marathon in Davos. Diese Trainingsphase besteht aus drei Wochen: Erholungswoche nach dem Swiss Alps Endurance Run Race-Woche mit dem Swissalpine Marathon Erholungswoche Erholungswoche VIII.1 – Durchschnaufen Mo: XT (Radfahren) Di: 15 km Laufen + XT (Radfahren) + XT (Schwimmen) Mi: 7km Laufen Do: XT (Radfahren) Fr: 7 km Laufen Sa: XT (Schwimmen) So: 9 km Laufen Mit je drei Einheiten Laufen und Radfahren plus zwei Schwimmtrainings erfüllt diese Woche für mich zwei Zwecke: Erholen der fürs Laufen benötigten Muskelgruppen und Gelenke sowie Hochhalten des Trainingslevels. Race-Woche VIII.2 – Der zweite grosse Ultramarathon Mo: XT (Radfahren) Di: 9…

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