6.5 Wochen (?) bis zum Aletschhalbmarathon

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Noch 5 Wochen (!) bis zum Aletschhalbmarathon

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Es ist der 21. Mai und nein, es sind keine 6.5 Wochen mehr bis zum nächsten grösseren Test für mich in diesem Jahr. In nur 5 Wochen werde ich am Alteschhalbmarathon starten. Für die Vorbereitung auf dieses Event, ebenso wie für meinen Hauptevent in 2016, den Eiger Ultra Trail (E51) am 16. Juli möchte ich natürlich möglichst viel in den Bergen trainieren.

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Wie bei den Krokussen, die überall anfangen sich ihren Weg durch den Schnee zu bahnen, sage ich mir, irgendeiner muss ja mal der Erste sein. Der Erste, der sich auf den noch zum Teil verschneiten Wegen auf macht zu rennen, bin ich allerdings wohl doch nicht. Zuviele andere Spuren finde ich im Schnee.

Ab ca 2’000 Meter üNN liegt an vielen geschützten Stellen noch Schnee und dort, wo dieser Schnee vorher vom Wind und Wetter zu grösseren Haufen zusammengeschoben wurde, kann auch noch richtig viel Schnee liegen. Genug jedenfalls, um durch die verharschte Decke zu brechen und sich beim Laufen so richtig schön auf die Nase zu legen.

Das berechtigt natürlich zur Frage, warum ich der Meinung bin, ausgerechnete jetzt hier rumrennen zu müssen. Na ja, irgend einer muss ja mal den Anfang machen und damit ziehe ich meine Runde von etwa 11 km auf einem Teilstück der Originalstrecke des Aletschlaufs.
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Die ersten Kilometer gehen auch noch richtig gut, denn der Weg ist frei und nur ab und zu vom Schmelzwasser überflutet. Mit ein paar grossen Schritten kommt man da sicher durch. Auch schön ist, dass um diese Jahreszeit niemand unterwegs ist. Den Trail habe ich für mich allein.

Nur ein paar Murmeltiere, die bereits aus ihrem Winterschlaf erwacht sind, schauen etwas überrascht, als ich mich ihnen nähere. Also lege ich einen kurzen Stopp für ein Fotoshoting ein.

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Sobald ich nach etwa 4 km Strecke etwas weiter in die Höhe komme, bin ich tatsächlich wieder im Schnee. Wie schon beschrieben ist es da mit dem Rennen nicht ganz so einfach und je nach Menge, kann der Schnee so seine kleinen Tücken haben. IMG_0516

Auf dem Rückweg freue ich mich über ein prächtiges Panorama, bestehend aus Alphubel, Mischabel-Gruppe, Matterhorn und Weisshorn. Allein für diese Aussicht hat es sich für mich schon gelohnt …

… sowie an wunderschönen Feldern von Krokussen, die den Bergfrühling ankündigen. Sicher, es ist noch viel Schnee, der bis in 5 Wochen wegschmelzen muss, damit der Aletschhalbmarathon vernünftig durchgeführt werden kann. Meine erste Einheit seit Ostern in der Höhenlage habe ich mit etwa 11 km gemacht. Jetzt hoffe ich auf weiterhin gutes und warmes Wetter.

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Happy Trails

Crazy

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